Energiemangel und Hashimoto: 3 Gründe für Erschöpfung

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Energiemangel und Hashimoto: 3 Gründe für Erschöpfung

Diese 3 Ursachen können für deinen Energiemangel verantwortlich sein.

Wäre es nicht schön, morgens wenn der Wecker klingelt, voller Vitalität und Energie aufzuwachen und in den Tag zu starten? Leider ist es sehr oft nicht der Fall. Wie oft möchte man lieber die Augen wieder zu machen und weiter schlafen, weil man sich noch lange nicht fit genug fühlt, um aufzustehen? Nachdem man sich dann doch dazu gebracht hat aufzustehen geht es meist nicht besser weiter. Man schleppt sich nur so durch den Tag und hofft ersehnt sehnsüchtig den Feierabend und den Abend auf der Couch. Das kann ein typischer Tagesverlauf sein, wenn du an Hashimoto Thyreoiditis leidest.

So war es auch bei mir und zog sich über mehrere Monate hindurch. Trotz gesunder Ernährung, da ich jeden Tag auf eine frische und gesunde Ernährung bestanden haben, hat sie mir am Ende des Tages auch noch den Rest gegeben und mir den letzten Funken an Energie genommen. Ich verstand die Welt nicht mehr. Denn im Normalfall schenkt eine gesunde und ausgewogene Ernährung Energie und macht nicht so platt, dass ich selbst die Gabel mit dem Essen nicht zum Mund führen konnte. Ein großes Fragezeichen über meinen Kopf. Und ich wusste nicht mehr weiter. Am Anfang, wo diese Symptome aufgetreten sind habe ich es auf den langen Arbeitstag geschoben. Doch in Zeiten des Lockdowns und des Homeoffice wurde mir klar, dass muss einen anderen Grund haben.

Achte deshalb auf deine Körpersignale. Beobachte und versuche herauszufinden, woran es eventuell liegen kann, dass du andauernd schlapp und dauer müde bist. Manchmal können wir einen schlechten Tag haben und deshalb müde und kaputt sein. Wenn sich die Müdigkeit aber über einen längeren Zeitraum durchzieht, sendet dir der Körper Signale, dass irgend etwas nicht stimmt.

Diese Ursachen können der Grund für deine Müdigkeit und Energielosigkeit sein

  • Unterversorgung mit Vitalstoffen: versuche möglichst drei handvoll Gemüse und ein bis zwei handvoll Obst am Tag zu essen. Fange am besten schon morgens mit einem gesunden Frühstück an. Der kann zum Beispiel aus Haferflocken, Hafermilch, geschroteten Leinsamen, Heidelbeeren, 1 EL Quark und eventuell etwas Süße aus Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup bestehen. Das Frühstück enthält Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Eiweiß. Das Frühstück gibt dir morgens schon Kraft und hält dich lange satt. Die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann auch sehr hilfreich sein und unterstützend zur gesunden Ernährung deine Energie wieder aufbauen.
  • Eine träge und unglückliche Leber: wenn wir uns müde und erschöpft fühlen, ist wahrscheinlich der erste Gedanke nicht die Leber, die wir deshalb in Verdacht haben. Dabei spielt die Leber bei all den Symptomen und noch vielen anderen eine äußerst zentrale Rolle. Eine wichtige Aufgabe, die die Leber übernimmt ist die Entgiftung. Wir kommen tagtäglich mit vielen verschiedenen Substanzen in Berührung, die auch in die Leber gelangen und dort entgiftet werden. Das können zum Beispiel ungesunde Nahrungsmittel und Getränke sein, oder Schadstoffe die wir einatmen, alles was wir uns auf die Haut auftragen. Das alles wird in der Leber verarbeitet. Wenn unsere Leber überfordert ist, da Tag ein Tag aus Schadstoffe in unseren Körper gelangen, kann das alle Prozesse die für Gesundheit und Energie in unserem Körper sorgen beeinträchtigen. Mit ausreichend gesunder Ernährung lässt sich dem entgegen steuern und die Leber somit bei der Entgiftung und Ausscheidung unterstützen. Achte auf vor allem auf eine Pflanzen basierte Ernährung. Auch Kräuter können die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen, wie zum Beispiel Löwenzahn. Lässt sich prima als Salat verzehren oder als Tee trinken.
  • Die ständige Ausschüttung von Stresshormonen: wenn es um Vitalität und Energie geht spielen die Nebennieren eine große Rolle. Die Nebennieren sind für die Bildung der Stresshormone zuständig. Eines davon ist das Adrenalin. Wenn wir Stress haben wird den Nebennieren signalisiert Stresshormone zu produzieren. Passiert dies Tag für Tag und permanent, stehen unsere Nebennieren unter Dauerstrom und sind komplett überlastet. Das kann sich auf unser Energielevel massiv auswirken. Zeitdruck, Schnelllebigkeit sind mitunter Gründe für unseren Dauerstress. Wie oft sind wir schon morgens gestresst, noch bevor wir zur Arbeit fahren. Im Straßenverkehr geht es auch nicht schnell genug voran, und so weiter und so fort. Der Stress zieht sich dann über den ganzen Tag hindurch. Auf der Arbeit dann die erste oder auch vielleicht die zweite Tasse Kaffee. Der Kaffee sorgt emotional für eine gewisse Entspannung. Aber in Wirklichkeit wird der Körper durch Kaffee weiteren Stress ausgesetzt. Durch Kaffee wird den Nebennieren Stress signalisiert woraufhin diese noch mehr Adrenalin produzieren. Wenn die Adrenalinproduktion aufhört macht sich das mit Erschöpfung, Müdigkeit oder vielleicht sogar Kopfschmerzen bemerkbar. Daher würde ich dir raten für die ersten vier Wochen oder sogar Dauerhaft auf Kaffee zu verzichten. Versuche es mit einer Kaffeealternative, wie zum Beispiel Lupinenkaffee. Ich persönlich kann Lupinenkaffee sehr empfehlen. Es hat einen angenehmen nussigen Geschmack. Und mit Getreidemilch schmeckt er richtig köstlich.

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