Die richtigen Nährstoffe bei Hashimoto

die richtigen Nährstoffe bei Hashimoto

Die richtigen Nährstoffe bei Hashimoto

Wie gut bist du mit Nährstoffen versorgt? Wenn wir von Hashimoto oder einer Schilddrüsenunterfunktion betroffen sind, dann kann sich die Krankheit anhand von zahlreichen Symptomen bemerkbar machen. Ob das Gewichtszunahme, schnelles Frieren, Antriebslosigkeit, Unruhe und Nervosität, Zyklusstörungen, Verdauungsbeschwerden sind. Oder aber auch starke Müdigkeit, Schlappheit, das Gefühl keine Energie zu haben. Diese Symptome bestimmen Tag ein und Tag aus unseren Alltag und wir sind ihnen praktisch machtlos ausgeliefert.

Erkennst du dich hier wieder?

Für viele von uns, so wie es auch bei mir lange Zeit der Fall war, werden diese starke Müdigkeit, Energielosigkeit und Schlappheit zum Dauerzustand. Wohl bemerkt neben all den anderen Symptomen, die einem zu schaffen machen.

Nun ist es wichtig möglichst schnell dagegen etwas zu unternehmen. Denn der Körper sendet uns mit all den Symptomen die Signale, dass ihm etwas fehlt und das irgendetwas nicht in Ordnung ist. In der Regel suchen wir einen Arzt auf und erhoffen uns Hilfe. Ernüchternd und enttäuscht ist meist der Heimweg, weil man erneut ohne eine hilfreiche Antwort nach Hause geschickt wurde. Die Dosis der Medikamente wird unter Umständen erhöht. Das ist alles. So war es zumindest bei mir.

Jedoch, was können wir tun? Was sind die richtigen Antworten?

Hashimoto und Energiemangel

Energiemangel bei Hashimoto kann uns so stark im Griff haben, dass unser Alltag komplett davon bestimmt wird. Ich persönlich war sogar so schlapp und energielos, dass ich noch nicht einmal die Kraft hatte aufrecht zu sitzen. Für meinen Körper war sogar die tägliche warme Mahlzeit ein Kraftakt, da ich mit jedem Bissen immer mehr an Energie verlor und selbst das Besteck nicht mehr richtig in meinen Händen halten konnte. Und nach getaner Hausarbeit habe ich mich gefühlt, als hätte ich einen Marathonlauf hinter mir. Mit Schnappatmung und wie ein nasser Sack fiel ich in den Sessel.

Mitochondrien und Schilddrüsenhormone: der Zusammenhang

Bei der Energiegewinnung spielen Mitochondrien eine sehr wichtige Rolle. Und die Schilddrüsenhormone sorgen praktisch dafür, dass der Zündstoff in den Mitochondrien angezündet wird. Auf diese Weise entsteht Energie, die für uns so wichtig ist. Wenn die Schilddrüse ein Problem hat, führt dies zu Energieproblemen und dementsprechend zu starker Müdigkeit. Worauf es ankommt ist, den Körper mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen. Eine ausgewogene, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist deshalb sehr wichtig. Neben einer gesunden Ernährung können wir unseren Energielevel noch zusätzlich unterstützen.

Wir können auf folgende Punkte achten: das Trinken, der Schlaf, achtsam sein, Gedanken, Atmung, Wahrnehmung oder Bewegung. Wobei die Bewegung meist besser funktioniert, wenn wir auch die Energie dafür haben.

Schauen wir uns die Punkte näher an.

Ernährung: schaue genau, ob es eventuell Lebensmittel gibt, die dir möglicherweise nicht gut tun. Kaufst du hauptsächlich frische und unverarbeitete Lebensmittel ein oder auch viele Fertigprodukte?

Trinken: gibt es Getränke, bei denen es besser wäre sie weg zu lassen? Wie hoch ist deine tägliche Menge an Wasser, die du zu dir nimmst?

Schlaf: ausreichend Schlaf ist sehr wichtig. Die beste Zeit wäre gegen 22 Uhr ins Bett zu gehen und davor für eine ruhige und Einschlaf fördernde Stimmung zu sorgen.

Achtsam sein: wie bewusst lebst du dein Leben? Nimmst du dir genug Zeit für dich? Machst du regelmäßig kleine Pausen und kehrst in den gegenwärtigen Moment zurück?

Gedanken: gibt es viele Gedanken in deinem Leben, die negativ sind? Richten sich diese negativen Gedanken möglicherweise sogar an dich selbst, die unbedingt ausgeschaltet werden müssen?

Richtig atmen: atmest du bewusst, ruhig und gleichmäßig in den Bauch hinein und findest somit innere Ruhe?

Wahrnehmung: konzentriere dich auf die positiven Dinge im Leben. Selbst wenn du dich gerade in einer schwierigen Situation befinden solltest, erzähle dir dazu eine positive Geschichte. Denn nach allem Negativen kommt auch das Positive wieder zurück, auch wenn es gerade schwierig sein sollte daran zu glauben. Aber was ist besser: dir ein positives Märchen zu erzählen und einen Traum zu leben, oder ein negatives Märchen und einen Alptraum zu leben?

Bewegung: bewegst du dich genug und wie anstrengend ist deine Bewegung? Falls du dich zu sehr verausgabst, wäre ein ruhiger Sport nicht eine bessere Alternative?

Ich kann dich nur ermutigen nicht die Hoffnung zu verlieren. Mit den richtigen Schritten und einer gesunden, frischen Ernährung wird es jeden Tag besser und besser. Ich hoffe, ich konnte dir ein Paar Impulse mit auf den Weg geben, die dir helfen werden.

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