Die Hormonproduktion deiner Schilddrüse auf dem natürlichen Weg anregen – Geht das?

Die Hormonproduktion auf dem natürlichen Weg anregen geht das

Die Hormonproduktion deiner Schilddrüse auf dem natürlichen Weg anregen – Geht das?

Die Hormonproduktion der Schilddrüse auf dem natürlichen Wege anregen? Ja, das geht. Diese Erfahrung habe ich gemacht, als ich nach jahrelanger Einnahme das Schilddrüsenpräparat L-Thyroxin von einem Tag auf den anderen abgesetzt habe. Nicht gerade zu der Zufriedenheit meines Radiologen, als ich ihm das offenbarte. Aber definitiv zu einem glücklicheren und zufriedeneren Menschen, der ich heute bin.

Wenn du L-Thyroxin zu dir nimmst, kann es natürlich sein, dass du das Medikament gut verträgst und vielleicht bis zum Ende deines Lebens einnehmen wirst, ohne Probleme zu bekommen. Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, wie es bei mir zum Beispiel der Fall war, die das L-Thyroxin gar nicht vertragen und das Medikament bei dir gar nicht anschlägt. Wenn das zutrifft, dann wird sich in Zukunft diesbezüglich auch nichts ändern. Dein Arzt oder Ärztin werden dir vermutlich nur noch eine stärkere Dosis des Medikamentes verschreiben. Und dadurch wirst du deine Symptome noch weniger in den Griff bekommen.

Meine Erfahrung mit Schilddrüsenmedikamenten

Ich weiß noch, als mir das Schilddrüsenmedikament L-Thyroxin verschrieben wurde, wie glücklich ich in diesem Moment war. Ich ging, beziehungsweise gehe immer noch, jährlich zu meiner regelmäßigen Schilddrüsenkontrolle. Das heißt zur Ultraschalluntersuchung, Szintigraphie und Blutentnahme und wusste demnach ganz genau über meine Ergebnisse Bescheid. Als ich die Tabletten in meinen Händen hielt, war mir in dem Moment klar, jetzt kann es nur noch besser werden. Jetzt werde ich gesund. Optimistisch in die Zukunft blickend nahm ich täglich ganz brav meine Tabletten ein, während sich gleichzeitig über die ganzen nachfolgenden Jahre Symptome einschlichen, die mein ganzes Leben sozusagen in den Schatten stellten.

Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich sogar anfing an mir selber zu zweifeln. Nach dem Motto, warum geht es mir so schlecht, wenn ich mich doch schon so lange gesund ernähre? Warum geht es mir so schlecht, wenn ich doch die Tablette wie verordnet einnehme? Der anfängliche Optimismus war dahin verflogen. Was zurückblieb war Enttäuschung, Verzweiflung und Ratlosigkeit. Denn die jährlichen Arzttermine erschienen mir plötzlich alle zwecklos. Ich ging jahrelang zum Arzt, der mich gründlich untersuchte. Warum konnte er mich nicht richtig behandeln und gesund machen?

Zum Arzt gehe ich weiterhin und lasse alles durchchecken. Die Tabletten gehören jedoch der Vergangenheit an. Abgesetzt habe ich sie von einem Tag auf den anderen, jedoch vergingen Monate, bis es dazu kam. Alles begann damit, dass ich voll entschlossen war meine Gesundheit selber in die Hand zu nehmen. Ich begann ein Studium der Ernährungslehre. Von Hashimoto oder Schilddrüsenunterfunktion habe ich in der Ernährungslehre allerdings nichts gelernt. Diese Ernährungslehre war lediglich die Bestätigung dafür, dass ich mich jahrelang tatsächlich schon gesund ernährt habe. Also habe ich begonnen Bücher über Bio-Chemie und die Mitochondriale Medizin zu studieren, mich mit dem Thema Stressabbau näher zu beschäftigen, aber auch mit dem Thema Achtsamkeit und Bewegung. Ich habe gelernt, dass Hashimoto weitaus mehr ist, als nur den Fokus auf die Schilddrüse zu legen, wenn es darum geht die Schilddrüsengesundheit effektiv nach vorne zu treiben. Hashimoto betrifft den ganzen Körper und deshalb muss man diese Krankheit ganzheitlich betrachten.

Woran erkenne ich, dass das Schilddrüsenmedikament nicht anschlägt?

Nicht selten trifft es zu, dass die Symptome, an denen man bei Hashimoto leidet, gleich den Nebenwirkungen der Schilddrüsenmedikamente sind. Deshalb ist es tatsächlich nicht so einfach, die Symptome von Hashimoto und die Nebenwirkungen der Medikamente voneinander zu unterscheiden. Um es an meinem Beispiel zu zeigen, waren es Symptome wie:

  • starke Erschöpfung
  • andauernde Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Schwäche
  • depressive Verstimmungen
  • niedrige Stresstoleranz
  • Gereiztheit
  • und teilweise über Wochen andauernde, sehr starke Unruhe, Tag für Tag.

Solltest du trotz Einnahme von Schilddrüsenhormonen unter diesen Symptomen oder nur ein Paar davon leiden, ist es wichtig einen Arzt zu finden, der dir zuhört und deine Beschwerden ernst nimmt. Ein Arzt, der nicht nur deine Symptome behandeln möchte sondern Hashimoto als ein ganzheitliches Problem ansieht. Neben einer umfassenden Laboranalyse auch die Punkte Lebergesundheit, Nebennieren und ganz wichtig dem Thema Stressabbau große Beachtung schenkt. Dann bin ich mir ganz sicher, dass du dich bald sehr gut fühlen wirst und trotz Hashimoto vor Energie nur so strotzen wirst.

Bitte beachte: bevor du Schilddrüsenmedikamente absetzt, spreche erst mit einem Arzt. Diese Informationen dienen zur Bildungszwecken und beruhen auf meiner persönlichen Erfahrung.

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